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Buschenschank

Jutta Kalchbrenner liebt den Heurigen und glaubt an ihn. Das Prinzip Heuriger besitzt in seiner schlichten Direktheit schließlich ein Genuss-Potenzial, das von den vielen Touristen-Heurigen in Wien zwar ein wenig verdeckt, aber sicher nicht eliminiert ist.
Eigene Weine, selbst ausgeschenkt, einfache Speisen, aber von bestmöglicher Qualität, Gastlichkeit, Atmosphäre, Idylle.
Es gibt noch einige dieser puren, echten, unverfälschten Heurigen in Wien, die meisten davon stellten allerdings in den vergangenen Jahren den Betrieb ein und stehen nun leer. Die Idee der Projektes "Buschenschank in Residence" ist also, diese verzauberten Plätze neu zu entdecken und - kurzzeitig oder längerfristig, je nachdem - wieder mit Leben zu erfüllen. Der Heurige als Städte-kultureller Auftrag sozusagen.
Das erste "Buschenschank in Residence"-Projekt fand an vier Wochenenden im Jahr 2006 und an sechs Wochenenden im Jahr 2007 im Sieveringer Kamaldulenserhof statt, einem 400 Jahre alten Meierhof des Kamaldulenser-Ordens, in dem sich bis in die 90er-Jahre der legendäre Heurige Bacher befand.

 

 

 
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